Palenque, eine weitere Maya-Siedlung auf der Halbinsel Yucatan, wurde 1787 zufällig von einem spanischen Kapitän entdeckt. 200 Jahre später fand man in der Hauptpyramide der Stätte eine geheime Kammer mit einer ca.
9 Tonnen schweren Steinplatte. Das darauf
befindliche Relief führte in der Maya-Archäologie zu extrem kontroversen Ansichten.
Erich von Däniken sieht darin einen Maya-Herrscher, der in einer Art Kapsel sitzt. Seine
Haltung, leicht vornüber geneigt, gleicht der eines Motorradfahrers. Direkt vor seiner Nase
hängt eine Art Gerät und mit beiden Händen scheint er irgendwelche Kontrollen zu bedienen.
Die Ferse des linken Fußes könnte auf einem Pedal ruhen und das Gebilde am hinteren
Ende der Kapsel gleicht einem Flammenbündel.
In TicÀl in Guatemala befindet sich die größte Mayasiedlung Mittelamerikas. Dort lebten
zeitweise bis zu 70.000 Menschen. Bis zum heutigen Tag wurden ca. 3.000 Gebäude freigelegt,
darunter 5 Pyramiden, von denen Tempel 5 mit einer Höhe von 65 Metern das höchste
Gebäude im damaligen Mittelamerika war. Auf einer kleinen Jadetafel befindet sich eine bis
heute nur teilweise entschlüsselte Aufschrift, welche die Pyramide als Ort bezeichnet, an
dem »der Herrscher der himmlischen Familie landete«. Dem Glaube der Mayas nach kehrten
die Götter alle 52 Jahre auf die Erde zurück.
Die Reise geht weiter nach Südengland zu den gigantischen Monolithen in Stonehenge, die vor ca. 5.000 Jahren zu einer kreisförmigen Konstellation angeordnet wurden. Jeder der Steine wiegt ca. 5 Tonnen und stammt aus den Bergen von Wales. Wie konnten die
Felsbrocken über ein Entfernung von 400 km transportiert werden, in einer Zeit in der
das Rad noch nicht erfunden war?