»World of Mysteries« führt an geheimnisumwobene Orte in
Mittel- und Südamerika, Europa und im Vorderen Orient.
Die Reise beginnt in Chiles Atacama Wüste, wo Erich von Däniken vor dem gewaltigen Cerro
Aranal Observatorium die Einführung zum Film geben wird.
Von dort geht es ins südamerikanische Nazca. 1939 wurden im Hochland von Peru von
einem Piloten zufällig riesige Scharrzeichnungen und schier endlose, in den Wüstenboden
eingegrabene Linien entdeckt, die nur aus großer Höhe zu erkennen sind. Bis heute gibt
es keine befriedigende Erklärung, wie, warum und zu welchem Zweck die Indios dieses
gigantische Vorhaben verwirklichten.
Es folgt ChichÉn ItzÁ auf der Halbinsel Yucatan in Mexico. Die Hauptpyramide der Maya-
Siedlung war dem Gott Kukulkan gewidmet, welcher der Legende nach der Lehrer der
Mayas war, der sie in die Geheimnisse der Astronomie und Mathematik einweihte. Die
Pyramide besteht aus 91 Stufen an vier Seiten. Addiert man die Stufen und zählt
den obersten Absatz hinzu, erhält man die Zahl 365, exakt die Tage eines Jahres.
Doch es gibt noch einige weitere Fakten des Bauwerks, die die unglaublich hoch
entwickelten Fähigkeiten der Mayas unter Beweis stellen: Die Pyramide ist exakt so ausgerichtet,
dass eine der Ecken genau in die Richtung des Sonnestands zeigt, den sie zur
Wintersonnwende am 21. Dezember einnimmt. Und auch ein anderes Phänomen hat mit
dem Sonnenstand zu tun. Jedes Jahr am 21. März bildet die aufgehende Sonne den Schatten
einer Schlange, die sich die Stufen der Pyramide hinunter zu schlängeln scheint. Ein
Schauspiel, das alljährlich von jubelnden Zuschauern bestaunt wird.